Sommer-Beagle

…könnte man jedenfalls meinen. In Wahrheit ist das Foto im Oktober entstanden. Ich finde, alte Hunde haben einen ganz besonderen Charme. Und Beagle natürlich sowieso 😋

Sonntag erst habe ich zum Beispiel ein Bild von Bruno bearbeitet und mal wieder festgestellt, wie viel Farbe er schon verloren hat und wie grau er – besonders im Gesicht – bereits geworden ist. Das sind die Momente, in denen man über Fotos besonders dankbar ist.

Die Fotos, die kurz nach dem Labor entstanden sind, auf denen man noch sieht, wie super ängstlich er war.
Die Fotos, die im Laufe der Jahre entstanden sind, die seine optische Entwicklung sowie die Entwicklung seiner Persönlichkeit zeigen.
Die Fotos, die, egal was kommt, als Erinnerung bleiben.

Und genau dafür liebe ich die Fotografie so: Gemeinsam können wir mit ihr Erinnerungen schaffen, die EUCH niemand mehr nehmen kann!

Edit: Auf dem Bild seht ihr die süße Kaja, die auch schon einiges in ihrem Leben erlebt und auch schon ziemlich viel Farbe verloren hat.

Kirschblüten-Action <3

Habe ich euch echt noch gar nichts von der kleinen Janta gezeigt?

Wie unschwer zu erkennen ist, war sie eine der Teilnehmerinnen unserer Kirschblütenaktion vor einiger Zeit. Und da auch bei Instagram derzeit noch einmal eine Dreierreihe der Aktion online geht (www.instagram.com/alfotografie), dachte ich mir, ich zeige euch auch hier noch einmal ein paar Einblicke

Janta war kurz vor der Aktion beim Friseur und der hat ihr eine richtig coole Frisur verpasst – wir alle waren davon entzückt!

Seht ihr den kleinen, weißen Irokesen zwischen ihren Ohren?

„Gibt es bei Euch keine Konkurrenz?“

Witzigerweise werde ich das häufiger gefragt, wenn ich erzähle oder schreibe, dass ich mit KollegInnen zusammenarbeite. Und dann kann ich mit Stolz berichten, dass das nicht so ist. Aber es macht mich auch nachdenklich, denn oft bekomme ich darauf die Rückmeldung, dass das absolut nicht verständlich ist.

Dieses Foto von Paula zeigt mal wieder, wie viel positives in der Zusammenarbeit steckt und wie bereichernd sie sein kann. Hierbei war ich mit yvonne.mueller.fotografie unterwegs, um eine Location für unseren Fotowalk zu testen. Yvonne fragte Paulas Frauchen, ob sie sie noch einmal an den Weg setzen könnte. Paula wurde in Richtung des Zauns an der rechten Seite geschickt und ich fragte mich, was sie jetzt verrücktes vorhaben: „Aber doch eher in die Mitte des Weges, oder?“ – aus meiner Sichtweise war der Weg super fotogen, der Zaun jedoch eher nicht so.

Yvonne erklärte mir jedoch, dass sie Paula absichtlich neben dem Zaun platziert hatte, weil sie ihn gern mit auf dem Bild hätte. „Gut“, dachte ich mir, „dann fotografiere ich das doch einfach mal mit“. Und siehe da: Der Weg wurde uninteressant und ich fand den Zaun als Abwechslung im Hintergrund super schön!

Perspektivenwechsel durch Zusammenarbeit als absolute Bereicherung – das ist doch viel schöner, als Missgunst und Konkurrenz, oder?

Wenn die Beine so lang sind, dass man gar nicht weiß, wohin damit…

Okay, ich gebe zu: Dieses „Problem“ kenne ich nicht  Aber Fräulein Smilla kennt sich damit derzeit bestens aus. Es sah so witzig aus, wie sie da auf dem Hocker ihre Beine sortiert hat und gar nicht so recht wusste, wie sie sich hinlegen sollte.

Spannend wäre ja, wie das so in einem Jahr aussieht – ob sie wohl immer noch auf den Hocker passen würde? Ich hoffe einfach, sie im nächsten Jahr wieder bei meiner Studioaktion zum Tag des Hundes begrüßen zu dürfen

Wenn du auch Lust auf Studiofotos deines Hundes hast, aber nicht bis zum nächsten Jahr warten möchtest, hast du in diesem Jahr übrigens noch einmal die Gelegenheit:

Am 19.08.2018 werde ich mein Studio erneut beim Hundesportverein Wieda e.V. aufbauen. Ich bringe den schwarzen, den grauen und den weißen Hintergrund – und natürlich auch den Beinsalat-Hocker mit  Weitere Accessoires können natürlich gerne von euch mitgebracht werden, ich freue mich immer, wenn ihr tolle Ideen habt!

Diesmal arbeite ich mit Terminvergabe. Deinen persönlichen Termin sicherst du dir am besten schnell per Mail an hallo@alfotografie.de – denn die ersten Termine sind bereits vergeben.

Zur Veranstaltung geht es hier entlang: https://www.facebook.com/events/176215906392008/

Huiuiui… So viele Fotos, dass ich gar nicht weiß, welches ich euch als erstes zeigen soll

Ich weiß noch, als ich den Post mit den Vorankündigungen zu meiner Studioaktion und dem Fotowalk in Bad Sachsa auf meiner Seite fixiert habe. Da habe ich geschrieben „Ich freue mich auf einen ereignis- und fotoreichen Juni!“. Und eins kann ich euch sagen: Das war er! Und er ist ja genau genommen noch gar nicht vorbei.

Ich hatte so viele tolle Shootings diesen Monat, dass die Bearbeitung aktuell etwas länger dauert. Ich gebe mein bestes, möglichst effizient und schnell zu arbeiten, aber mein Desktop quillt über vor lauter Shooting-Ordner. Neben den geplanten Aktionen hatte ich hier und da noch das ein oder andere Shooting, unter anderem mit Janina.

Und wer jetzt denkt: „Hm, die kommt mir doch bekannt vor?“, hat recht (und diese Seite immer sehr aufmerksam verfolgt!). Janina stand im letzten Jahr schon einmal mit ihrem Freund und ihrem Pferd vor meiner Kamera. Nun hat sie vor einigen Wochen vierbeinigen Zuwachs in ihrer Familie bekommen und sich direkt wieder bei mir gemeldet. Über „Wiederholungstäter“ freue ich mich immer besonders, denn es zeigt doch, dass KundInnen mit der eigenen Arbeit und vor allem auch mit der Atmosphäre beim Shooting zufrieden waren! Ein größeres Lob kann es kaum geben

Janina hat resümiert, dass ein Shooting mit einem 14 Wochen alten Junghund noch schwieriger ist, als eines mit einem Pferd – aber trotz aller Hummeln in Buddys Hintern sind ganz tolle Fotos entstanden – sogar einige intime Momente beim Kuscheln konnten wir zum Schluss einfangen

Studioaktion II 2018

Studioaktion die Zweite


Manchmal geht es ganz schnell, da wiederholen sich beliebte Ereignisse schon wieder. Beim 10. Settertreffen von Elisabeth Fürkötter-Schafft darf ich erneut mein Studio im Vereinsheim des Hundesportverein Wieda e.V. aufbauen und die lieben Teilnehmer des Treffens im Studio fotografieren.

Ich werde am Sonntag, den 19.08.2018 vor Ort sein.
Auch hier werde ich wieder Shootings im Zeitrahmen von ca. 15-20 Minuten anbieten. Für 25,00 € bekommt ihr die Shootingzeit, eine passwortgeschützte Online-Galerie zur bequemen Auswahl von zu Hause und ZWEI eurer Lieblingsbilder als digitale Datei von mir. Weitere Bilder können natürlich gern dazu gebucht werden.

ACHTUNG: Diesmal arbeite ich mit Terminvergabe. Es ist also erforderlich, dass ihr euch bei mir anmeldet und einen Termin sichert. Ich werde auch eine begrenzte Zeit für spontane einplanen, möchte aber im Vorfeld einplanen können, wie groß die Nachfrage ist und wie lange ich in etwa vor Ort sein werde.

Und das Beste ist: Für diejenigen unter euch, die die letzte Studioaktion verpasst haben, aber nicht zum Settertreffen gehören, kann ich auch einige Termine vergeben. Wenn du also beim letzten Mal gerne dabei gewesen wärst und dich anschließend im Anbetracht der tollen Ergebnisse geärgert hast, dass du nicht dabei sein konntest: Das ist deine Chance!

Wenn du an einem Termin interessiert bist, schreib mir eine E-Mail an hallo@alfotografie.de

Hunde-Fotowalk in Bad Sachsa

Am Sonntag war es endlich so weit und yvonne.mueller.fotografie und ich haben uns mit Janna, Anna-Lena und Juliana getroffen und auf einer schönen Runde viele tolle Fotos geschossen.
Dabei war es vor allem für unsere vierbeinigen Begleiter super spannend und es gab viel zu entdecken. Neben vielen anderen Hunden und einem Pferd haben wir gegen Ende sogar ein Reh getroffen 😍

Wir sind ganz in Ruhe spazieren gegangen, haben viel gequatscht und an einigen tollen Spots angehalten. Dass es eine „Mini-Hunde“-Runde war, war übrigens so nicht geplant , aber total süß 😄

In der Story habe ich euch ja ein bisschen mitgenommen – Anna-Lena hat ganz fleißig Making Ofs fotografiert  Wer die Story verpasst hat, kann sie in meinen Instagram Highlights unter „Behind the scenes“ und „Aktionen“ nachschauen.

Ich freue mich auf die Bearbeitung der tollen Fotos von Missy, Erbse und Molly und werde euch bestimmt das ein oder andere zeigen

 

Entschuldigung… Ist das ein Fuchs?

Verwunderte Blicke. „Ähm, entschuldigung. Das sieht ja aus wie ein Fuchs!?“ – Ja, das ist ein Fuchs. Genau genommen ein Filmfuchs.

Darf ich vorstellen? Leotie. Leotie ist eine einjährige, halbdomestizierte Fuchsdame, die bei Hana und ihrer Hündin Smilla ihr Zuhause gefunden hat, nachdem sie bei ihrer alten Familie von anderen Füchsen gemobbt wurde. Ich hatte das große Glück, die drei im Urlaub kennenzulernen und fotografieren zu dürfen.

Als ich das erste Mal ein Bild von Leotie sah, hatte ich sofort viele Ideen im Kopf. Meine erste Idee war, den Fuchs in der Stadt zu fotografieren. Aber ich wollte Hana nicht gleich mit meinen Ideen abschrecken und erstmal schauen, was sie sich so vorstellen könnte. Witzigerweise war Hanas erster Vorschlag: Stadt, Hafen, Graffiti-Location. Was für ein Glück!
Da es an diesem Vormittag eher trist war, schlossen wir den Hafen aus (zu langweilig) und entschieden uns für die Graffiti-Location und die Stadt. Begleitet von vielen neugierigen Blicken und Fragen der Passanten konnten wir tolle Fotos entstehen lassen.

Ich bin immer noch total fasziniert von Leotie, die sich sicher und neugierig in der Stadt bewegte, überhaupt keine Angst vor Menschen hatte und sogar höchst motiviert in die Geschäfte marschierte

Und ich bin total stolz, einen echten Fuchs in meinem Portfolio zu haben

Aufregendes Shooting mit Horrorende und Happy-End

Dass ich euch dieses Foto zeigen kann, grenzt an ein Wunder.

Nicht, weil dieses imposante Pferd mich überrannt hat oder so. Schlimmer. Viel schlimmer. Mir ist etwas passiert, dass ich nie für möglich gehalten hätte und das mir so wohl auch nie wieder passieren wird, weil man aus solchen Schockmomenten am meisten lernt: Die Bilder waren weg. Gelöscht. Speicherkarte formatiert. Und ich habe lange überlegt, ob ich das hier überhaupt teile. Habe mich gefragt, ob es nicht umprofessionell ist, das zuzugeben. Aber: Es ist nicht immer alles sonnig und auch das kann man durchaus auch mal zeigen.

Wie konnte das passieren? Nach meinem Urlaub waren meine Speicherkarten randvoll. Ich hatte aber zwei Tage nach unserer Rückkehr schon die Studioaktion zum Tag des Hundes. Also musste ich etwas machen, das ich sonst nie mache: Ich musste die Speicherkarten leeren, bevor ich den Auftrag abgearbeitet habe. Ich habe also auf meinem Computer Unterordner angelegt, aufgeteilt in die verschiedenen Urlaubsshootings und private Bilder, und habe fein säuberlich alle Bilder da reingezogen. Dachte ich. Anschließend habe ich – schlau wie ich bin – alle Ordner vom PC auf zwei externen Festplatten gesichert. So kann mir nichts verloren gehen. Dachte ich.

Nach dem Tag des Hundes wollte ich mich an die Sichtung der Bilder machen. Öffne Lightroom, klicke auf den „Alina & Friesenhengst Bindert O. – Unser Prinz Charming„-Ordner: 0 Bilder. Okay, die habe ich wohl vergessen zu importieren. Klicke also „Importieren“, wähle den Ordner auf dem PC aus: 0 Bilder. „Hm. Komisch.“, denke ich mir. „Naja, gut dass du sie auf den Festplatten hast.“, denke ich mir außerdem. Schließe die erste Festplatte an, öffne den „Alina & Bindert“-Ordner: 0 Bilder. Langsam aber sicher leichte Panik. Aber hey, ich bin ja ein Fuchs und habe zwei externe Festplatten. Schließe die zweite an, öffne den „Alina & Bindert“-Ordner: 0 Bilder.

Okay. Ab diesem Zeitpunkt wird aus leichter Panik ausgewachsene Panik. Ich bin kurz vorm Heulen, weiß nicht, wie das passieren konnte. Frage mich, wie ich das Alina erklären soll. Bin kurz davor, sofort wieder an die Nordsee zu fahren um das Shooting zu wiederholen. Denke an die viele Arbeit, die Alina, ihre Mama und all die lieben Helferlein investiert haben. Umsonst. Weil ich alle Bilder gelöscht habe.

Vielleicht merkt ihr, dass ich manchmal zu Übertreibungen neige. Aber wenn einem sowas passiert, kann man nicht mehr klar denken. Ich beruhige mich, öffne Google, gebe ein „Formatierte SD Karte wiederherstellen“. Glücklicherweise hatte ich nämlich die eine SD Karte zwar gelöscht, aber noch nicht wieder überschrieben, weil ich vergessen habe, die Kamera umzustellen. Auch so ein dummer Fehler, der mir in diesem Fall aber einiges gerettet hat. Finde ein Freeware-Programm, lade es herunter, unendliche Minuten vergehen, bis ich die ersten Bilder auf der SD Karte wiedersehe. Problem: Ich habe im Urlaub 32 GB gefüllt, mit dem Programm kann man nur 2 GB kostenlos wiederherstellen. Ansonsten kostet das Programm 89,95$. Das Shooting, das mir verloren gegangen ist, hat 8 GB. War mir alles egal, ich hätte das Programm sofort gekauft und es als Lehrgeld verbucht.

Glücklicherweise hat sich dann aber alles zum Guten gewendet: Man konnte immer nur 2 GB auf einmal wiederherstellen, aber den Vorgang mehrmals wiederholen. Es hat mich viele Stunden, graue Haare und Nerven gekostet, aber alle Bilder sind wieder da. Ich kann Alinas Auswahlgalerie erstellen und konnte schon einige Favoriten ausmachen. Aber ich war im ersten Moment fix und fertig.

Wie konnte das passieren? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder, ich habe fein säuberlich alle Shootings auf den PC gezogen, außer das mit Bindert. Das glaube ich aber nicht. Oder aber, mein PC hat den Kopiervorgang irgendwann abgebrochen und ich habe es nicht mitbekommen. Ich weiß es nicht. Ich bin nur froh, dass eine der beiden Speicherkarten zwar formatiert, aber noch nicht wieder neu überschrieben und somit wiederherstellbar war. Letztendlich sind beide Möglichkeiten meine Schuld gewesen. Ich hätte ja einfach nach den Sicherungskopien noch mal einen Blick in die Ordner werfen können, bevor ich beide Speicherkarten formatiere.

Was lerne ich daraus?
– Einen dritten Satz Speicherkarten kaufen.
– Alle doppelten und dreifachen Sicherungen immer überprüfen und die Speicherkarte keinesfalls vorher formatieren.

Neben der Tatsache, was das für ein tolles Shooting war und was für schöne Bilder entstanden sind, haben diese jetzt einen doppelten und dreifachen Wert für mich. Und weil dieser Beitrag jetzt so ewig lang geworden ist, erzähle ich euch an anderer Stelle die erfreulichen Seiten dieses tollen Shootings und der lieben Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Und denen ich glücklicherweise nicht erklären musste, dass ihre Bilder verschollen sind.